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Noch immer finden Kinder, deren Eltern nicht studiert haben, deutlich seltener den Weg an die Hochschule. Der Nationale Bildungsbericht 2018 im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Kultusministerkonferenz zeigt es: Von 100 Akademikerkindern studieren 79, von 100 Kindern aus Familien ohne akademischen Hintergrund schaffen nur 24 den Sprung an die Hochschule.

Der Studienkompass setzt hier an und fördert junge Menschen aus nichtakademischen Familien. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden am Übergang von der Schule an die Hochschule drei Jahre lang intensiv begleitet und dabei unterstützt, ein passendes Studium zu wählen.

Mit dem Ziel, sich für mehr Chancengerechtigkeit am Übergang von der Schule an die Hochschule einzusetzen, haben die Initiativpartner Accenture-Stiftung, Deutsche Bank Stiftung und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft den Studienkompass 2007 ins Leben gerufen. In den letzten Jahren haben sich zahlreiche Partner dem Programm angeschlossen. Hauptförderer sind die Karl Schlecht Stiftung, die aqtivator gGmbH und die aim - Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken.

Der Studienkompass ist eine der größten privaten Bildungsinitiativen des Landes. Aktuell nehmen rund 1.300 Jugendliche am Programm teil. Mehr als 2.400 Alumni haben die Förderung bereits erfolgreich durchlaufen und studieren an über 300 Hochschulen bundesweit. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, ist Schirmherrin des Studienkompass.

Mehr unter www.studienkompass.de.

Ansprechpartner

Dr. Ulrich Hinz
Bereichsleitung Schülerförderung (Vorsitz)
Tel. 030 278906-71
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