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Der Studienkompass leistet einen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem. In Deutschland bestimmt die Herkunft immer noch sehr stark darüber, welchen Bildungsweg Kinder und Jugendliche einschlagen. Lediglich 24 Prozent aller Nichtakademikerkinder nehmen ein Studium auf. Bei den Akademikerkindern sind es hingegen 79 Prozent. Auch im Ausbildungsbereich zeigt sich das Ungleichgewicht. Kinder aus Nichtakademiker- und Migrantenfamilien brechen ihre Ausbildung überproportional häufig ab.

Die Förderung setzt hier an und unterstützt junge Menschen aus nichtakademischen Familien. Die Teilnehmenden erwartet eine kontinuierliche Begleitung in den letzten beiden Schuljahren und im gesamten ersten Jahr an der Hochschule oder in der Ausbildung, damit sie auch beim Übergang in den nächsten Bildungsabschnitt optimal betreut sind.

Der Kreis der Studienkompass-Förderer hat sich in den letzten Jahren immer weiter vergrößert. Die Accenture-Stiftung, die Deutsche Bank Stiftung und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft haben den Studienkompass 2007 partnerschaftlich ins Leben gerufen. Die aim - Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken hat sich als weiterer Initiativpartner angeschlossen.  Hauptförderer sind die aqtivator gGmbH, die Joachim Herz Stiftung und die Karl Schlecht Stiftung.

Der Studienkompass ist eine der größten privaten Bildungsinitiativen des Landes. Aktuell nehmen rund 1.100 Jugendliche am Programm teil. Mehr als 3.800 Alumni haben die Förderung bereits erfolgreich durchlaufen.

Eine Bewerbung für das Programm ist jeweils zu Beginn des Jahres möglich.

Mehr unter: www.studienkompass.de/bewerbung.

Kontakt

Dr. Ulrich Hinz
Dr. Ulrich Hinz
Bereichsleitung Schülerförderung