Auf Initiative der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) beteiligten sich 1994 verschiedene Arbeitgeberverbände am Aufbau des Stiftungskapitals der sdw. Als persönliche Stifter haben sich Prof. Dr. Klaus Murmann, Arbeitgeberpräsident von 1986 bis 1996, und seine Ehefrau Dr. Hannelore Murmann eingebracht: 2003 wurden die Stiftung Studienförderwerk Klaus Murmann und 2017 die Förderstiftung Hannelore Murmann als nicht rechtsfähige Stiftungen in der Verwaltung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft eingerichtet.
Prof. Dr. Klaus Murmann
Prof. Dr. Klaus Murmann (1932–2014) gehörte zu den prägenden Unternehmerpersönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte: als Gründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender der Firma Sauer Getriebe GmbH, später Sauer-Danfoss, als Arbeitgeberpräsident in den Jahren 1986-1996 und als langjähriger Vorstandsvorsitzender der von ihm und seiner Ehefrau mit ins Leben gerufenen Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw).
Klaus Murmann war ein hochengagierter Förderer der Bildung in unserem Land. Sein Name bleibt untrennbar verbunden mit der Forderung nach mehr Eigeninitiative und Gestaltungswillen.
Mitgründer, Stifter und Vorstandsvorsitzender
Während seiner Amtszeit als Arbeitgeberpräsident initiierte Klaus Murmann federführend die Gründung der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) im Jahr 1994. Das Studienförderwerk der sdw mit heute rund 2.000 leistungsstarken und gesellschaftlich engagierten Stipendiatinnen und Stipendiaten trägt seinen Namen.
Unter dem Dach der sdw gründete er zusammen mit seiner Ehefrau Dr. Hannelore Murmann die Stiftung Studienförderwerk Klaus Murmann und brachte Teile seines Vermögens ein.
2001 übernahm Klaus Murmann den ehrenamtlichen Vorstandsvorsitz der sdw. In seine Amtszeit fällt unter anderem die Ausweitung der Stiftungsaktivitäten auf wichtige Themen wie eine verbesserte Studien- und Berufsorientierung.
2014 verstarb Klaus Murmann im Alter von 82 Jahren. Wie kaum ein anderer verkörperte er den Unternehmergeist und den Gemeinsinn, den die Stiftung in ihrem Leitbild verankert hat.
Die Stiftung Studienförderwerk Klaus Murmann
Es handelt sich um eine nicht rechtsfähige Stiftung in der Verwaltung der sdw. Mit den Stiftungsmitteln werden im Studienförderwerk leistungsstarke Studierende und Promovierende gefördert, die sich durch Gemeinsinn und Unternehmergeist auszeichnen.
Dr. Hannelore Murmann
Dr. Hannelore Murmann (geboren 1934) hat sich der Verbesserung der Bildungschancen junger Menschen verschrieben.
Im Anschluss an das Abitur studierte sie ihr Wunschfach Medizin, im Jahr 1959 heiratete sie Klaus Murmann. Nach einer Familienpause, in der sie sich der Erziehung ihrer fünf gemeinsamen Kinder widmete, spezialisierte sie sich als Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie. In ihrer langjährigen Berufspraxis erfuhr sie immer wieder, wie sehr die psychosoziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von den Ressourcen und Möglichkeiten der Familie abhängt.
Dr. Hannelore Murmann ist der Stiftung der Deutschen Wirtschaft seit den Anfangstagen eng verbunden. Gemeinsam mit ihrem Mann gründete sie die Stiftung Studienförderwerk Klaus Murmann unter dem Dach der sdw. Mit der ebenfalls von ihr gegründeten Förderstiftung Hannelore Murmann leistet sie einen weiteren Beitrag für die Verbesserung der Bildungschancen junger Menschen.
Die Förderstiftung Hannelore Murmann
Die Stiftung setzt sich für Chancengerechtigkeit in der Bildung ein. Durch die individuelle und systematische Förderung von jungen Menschen möchte sie Benachteiligungen im Bildungssystem ausgleichen und den Geförderten beste Zukunftschancen eröffnen. Die Förderstiftung Hannelore Murmann ist eine nichtrechtsfähige Stiftung in der Verwaltung der sdw und wird von dieser vertreten.
Zurzeit unterstützt die Förderstiftung Hannelore Murmann die sdw-Programme Zeig, was du kannst!, Studienkompass und NicK – Nachwuchsinitiative chancengerechte Kitas.
Weitere Stifter
Neben der Familie Murmann hinaus haben sich die folgenden Unternehmensverbände am Aufbau des Stiftungskapitals beteiligt und den Grundstein für die sdw als Gemeinschaftsinitiative der Wirtschaft gelegt:

