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Wie wird man zum perfekten Mentor für Grundschulkinder?

Im Rahmen des fünfjährigen Förderprogramms Vivo – Bildung von Grund auf! absolvierten 24 Jugendliche eine Fortbildung zu Mentorinnen und Mentoren. Das Mentoring startet im neuen Schuljahr an den Projektstandorten Hamburg, Neumünster und Düsseldorf.

Der Workshop bereitete die angehenden Mentorinnen und Mentoren auf ihre vielfältigen Aufgaben vor. Zusammen mit den anwesenden Trainerinnen und Trainern besprachen sie den Ablauf des Mentorings und lernten verschiedenen Methoden für die Arbeit mit den Kindern kennen. „Ich will den Kindern den Weg in eine gute Zukunft zeigen und ihnen diesen erleichtern“, sagt die siebzehnjährige Laura. Gemeinsam mit der Trainerin Linda Stach und drei weiteren Jugendlichen wird sie die wöchentlichen Vivo-Mentoring-Nachmittage an der Hans-Böckler-Schule in Neumünster betreuen.

Der Schwerpunkt der Mentoring-Nachmittage liegt auf dem Übergang auf die weiterführende Schule, der für die Vivo-Kinder nach den Sommerferien ansteht. Der Schulwechsel stellt die Schülerinnen und Schüler vor zahlreiche Veränderungen, wie z. B. neue Lerninhalte, Leistungserwartungen und -messungen. Diesen Herausforderungen begegnen die Kinder zusammen mit ihren Mentorinnen und  Mentoren, die für sie Gesprächspartner und Vorbild sind. „Ich finde es sehr sinnvoll, dass die Kinder nach dem Schulwechsel von Schülerinnen und Schülern der Oberstufe weiter unterstützt werden, denn der Übergang an die weiterführende Schule ist ein großer Schritt“, sagt Linda Stache.

Vom Mentoring profitieren jedoch nicht nur die Vivo-Kinder, sondern auch die Mentorinnen und Mentoren selbst. Sie lernen viel Neues – von pädagogischen Grundlagen bis hin zu Teamarbeit und Selbstorganisation. „Ich werde Vivo-Mentorin, weil ich Erfahrungen sammeln möchte, die mir auch im späteren Berufsleben helfen können“, berichtet die fünfzehnjährige Iman aus Düsseldorf.

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