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Reges Interesse der Lehrkräfte an Unterrichtsmaterial zur Studien- und Berufsorientierung

Im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit (BA) setzt die sdw seit Herbst 2017 das neue Vorhaben "Studien- und Berufsorientierung wirksam begleiten" um. Ziel ist es, dass Schüler/-innen der gymnasialen Oberstufe sich spätestens zum Abitur mit Überzeugung für eine Berufsausbildung oder für ein Studium als Basis für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg entscheiden können. Um die Aufgabe bewältigen zu können, benötigen sie bereits in ihrer Schulzeit eine profunde Studien- und Berufsorientierung.

Hierfür entwickelt die sdw gemeinsam mit der jeweiligen Regionaldirektion und der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit, den Bildungsministerien der Länder sowie weiteren Akteuren aus dem Schulumfeld für Lehrkräfte der gymnasialen Oberstufe ein neues Unterstützungsangebot. Zentrale Elemente sind 

  • handlungsorientierte, passgenaue Unterrichtsmaterialien
  • eine engere Zusammenarbeit der Berufsberaterinnen und Berufsberater (Berater/-innen akademische Berufe) der Agentur für Arbeit mit den Lehrkräften
  • eine landesspezifische Aufbereitung

Erstellt wird ein Handbuch, das wirksame Methoden zur Begleitung des Orientierungsprozesses übersichtlich bündelt und auf spezifische Rahmenbedingungen in den Bundesländern angepasst wird. Zudem ist geplant, die Materialien in Workshops Lehrkräften und Berufsberaterinnen und Berufsberatern nahezubringen. In Hamburg ist das Vorhaben nun im Beisein von Ties Rabe, Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung, vorgestellt worden und fand große Resonanz unter den Lehrkräften. Voraussichtlich werden die Materialien dort ab April 2018 kostenfrei zur Verfügung gestellt. Einfließen wird das Know-how von erfahrenen Lehrkräften, Berufsberaterinnen und Berufsberatern sowie weiteren Akteuren aus dem „Aktionsbündnis für Bildung und Beschäftigung Hamburg".

Im Bild v. l. n. r.: Grit Behrens (operative Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hamburg), Ties Rabe (Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg), Saskia Wittmer-Gerber (Stiftung der Deutschen Wirtschaft), Angelika Schwertner (Zentrale der Bundesagentur für Arbeit)

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