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Erstes Handbuch für Lehrkräfte und Berufsberater in Sachsen erschienen (mit Fotogalerie)

In Anwesenheit von Sachsens Kultusminister Christian Piwarz wurde in Dresden erstmals ein Handbuch für die Berufliche Orientierung an sächsischen Gymnasien veröffentlicht. Die darin vorbereiteten Unterrichtseinheiten sollen ab dem nächsten Schuljahr den Schülern an Gymnasien helfen, die richtige Berufswahlentscheidung zu treffen. Denn mit einer guten Berufs- und Studienorientierung gelingt es, Ausbildungs- und Studienabbrüche zu verringern.

"Fachkräftesicherung bei guter Arbeit ist in Sachsen das Thema in den nächsten Jahren. Nur leider gibt es nicht den einen Königsweg, um Fachkräfte für den sächsischen Arbeitsmarkt zu finden. Vielmehr liegt die Lösung in der Nutzung verschiedener Quellen. Mit dem Handbuch haben wir ein sehr gutes Arbeitsmittel für Lehrkräfte und Beratungskräfte geschaffen. Unser aller Ziel ist: Die erste Entscheidung eines jungen Schülers zum weiteren Berufsweg soll die Richtige sein – bei Ausbildung und Studium. Damit gibt es weniger Abbrüche oder Wechsel zu Beginn des Berufslebens", sagte Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Mit dem Vorhaben haben die Bundesagentur für Arbeit, die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, das Sächsische Staatsministerium für Kultus und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft ein neues attraktives Unterstützungsangebot für Gymnasiallehrkräfte in Sachsen erarbeitet - das Handbuch "Berufliche Orientierung wirksam begleiten - Unterrichtseinheiten für die sächsischen Gymnasien" wird Lehrkräften die Umsetzung von wirksamen Angeboten zur Berufs- und Studienorientierung deutlich erleichtern.

"Die Lehrer an den sächsischen Gymnasien leisten schon heute im Bereich der Berufs- und Studienorientierung sehr gute Arbeit. Dieses neue Arbeitsmittel soll es den Lehrern etwas einfacher machen, die Berufliche Orientierung durchzuführen. Die Methoden sollen helfen, dass die Schülerinnen und Schüler die richtige Entscheidung für sich treffen. Es soll den Beratungsprozess vor allem strukturieren und dient als Unterstützung", sagte Christian Piwarz, Sächsischer Staatsminister für Kultus.

Die Berufsberater unterstützen die Lehrer zusätzlich in Schulveranstaltungen und durch individuelle Gespräche und helfen bei der fundierten Berufs- oder Studienwahlentscheidung. Kenntnisse und Erfahrungen beider Akteure werden enger miteinander verzahnt – damit die Abiturienten von den vielseitigen Angeboten profitieren.

Dr. Arndt Schnöring, Generalsekretär der Stiftung der Deutschen Wirtschaft, erklärte hierzu: "Die Förderprogramme der Stiftung der Deutschen Wirtschaft unterstützen junge Menschen beim entscheidenden Übergang von der Schule in die Ausbildung oder an die Hochschule. Dabei ist es uns auch ein wichtiges Anliegen, unsere Konzepte und Methoden gezielt weiterzuentwickeln, damit sie im Bildungssystem breite Anwendung finden. Deshalb freut es uns sehr, dass wir unsere Expertise nun in das Vorhaben Berufliche Orientierung wirksam begleiten der Bundesagentur für Arbeit einbringen können."

Das aus dem Vorhaben entstandene Handbuch bündelt übersichtlich Methoden zur Begleitung des Orientierungsprozesses, deren Wirksamkeit auf den Erfahrungen des Förderprogramms Studienkompass der sdw basiert. Das Besondere an dem vorliegenden Handbuch: Die enthaltenen Unterrichtseinheiten sind angepasst an die spezifischen Bedingungen und Zielsetzungen in Sachsen und stützen sich auf das Know-how und die Angebote von erfahrenen Lehrkräften und Berufsberatern. Dieses passgenaue Methodenhandbuch steht den sächsischen Gymnasien ab dem Schuljahr 2018/19 zur Verfügung.

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