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Auch Kuscheltiere müssen zum Arzt: Vivo-Stunde wird zur Kuscheltiersprechstunde

Eine ganz besondere Vivo-Stunde erlebten die Kinder der Brüder-Grimm-Schule in Oberhausen: Die angehende Ärztin Sevda Ateş war zu Gast, um mit ihnen eine Kuscheltiersprechstunde durchzuführen. Die Zweitklässler, die am Programm „Vivo – Bildung von Grund auf!“ teilnehmen, beschäftigen sich im aktuellen Förderschwerpunkt „Forschen und Entdecken“ mit der Gesundheit des menschlichen Körpers: Sie lernen auf ihre Gesundheit acht zu geben und sich um das Wohlbefinden anderer zu kümmern.  Durch die Kuscheltiersprechstunde erfuhren die Kinder viel über verschiedene Krankheitssymptome und deren Behandlung. 

Die Grundschülerinnen und Grundschüler brachten für die Sprechstunde ihre Plüschtiere und Puppen mit in die Vivo-Stunde. Mit ihrem Trainer Marcel Schäfer hatten sie bereits für jedes Kuscheltier eine Patientenakte angelegt. In der Akte war vermerkt, was den Tieren fehlte – Löwe Leon litt zum Beispiel an Ohrenschmerzen und Fieber. 

Für die Kuscheltiersprechstunde wurde das Klassenzimmer kurzerhand in einen Behandlungsraum umfunktioniert. Sevda Ateş bat die Vivo-Kinder paarweise in das Sprechzimmer, während die übrigen Schülerinnen und Schüler mit ihren Kuscheltieren in der Aula auf ihren Termin warteten. Zu Beginn der Behandlung ließ sich die angehende Medizinerin die Symptome der Plüschtiere schildern. Anschließend  begann die Untersuchung: Gemeinsam mit den Kindern leuchtete Sevda Ateş mit einem Otoskop in die Ohren der Stofftiere, horchte sie mit einem Stethoskop ab und testete ihre Reflexe. „Mein Löwe Leon ist jetzt wieder gesund!“, freute sich ein Junge am Ende der Untersuchung.

Das Programm Vivo – Bildung von Grund auf! der Stiftung der Deutschen Wirtschaft fördert Kinder von der ersten bis zur fünften Klasse und ist an vier Standorten vertreten. Am Standort Oberhausen wird das Projekt von der Wübben Stiftung gefördert.  

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