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Verbesserte Studien- und Berufsorientierung für Hamburg und Niedersachsen

In zwei weiteren Bundesländern wurde das Handbuch "Berufliche Orientierung wirksam begleiten" vorgestellt.

Gemeinsam mit regionalen Redaktionsteams wurden die Handbücher für die Bundesländer Niedersachsen und Hamburg angepasst.

In Hannover begrüßten Kultusminister Grant Hendrik Tonne und die Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit, Bärbel Höltzen-Schoh, die anwesenden Lehrkräfte und Berufsberaterinnen und -berater, die als erste einen Blick in die 224 Seitendes niedersächsischen Handbuches werfen durften.

Saskia Wittmer-Gerber, Bereichsleiterin des TransferLabs, stellte das Buch vor und konnte auch gleich den ersten erfolgreichen Praxistest präsentieren. Schülerinnen und Schüler der gastgebenden Leibnizschule haben eine Unterrichtseinheit getestet und stellten ihre Ergebnisse dem Publikum vor. Das Fazit der Jugendlichen und bestätigte die Zielsetzung des Vorhabens, das Kultusminister Tonne formulierte: "Schülerinnen und Schüler sollen Berufsfelder kennenlernen und in der Folge eine klarere Vorstellung davon haben, welchen beruflichen Weg sie einschlagen möchten, ob duale Ausbildung oder Studium."

Auch in Hamburg stellte die sdw das Handbuch gemeinsam mit Alexander Busenbender, Agentur für Arbeit Hamburg, und Frank Worczinski, Behörde für Schule und Berufsbildung, vor. Anschließend diskutierten die Lehrkräfte in verschiedenen Workshops mit ihren Berufsberaterinnen und Berufsberatern, wie die im Handbuch enthaltenen Unterrichtseinheiten die Berufsorientierungs-Konzepte in der gymnasialen Oberstufe bereichern und erweitern können. Dafür bietet das Handbuch zahlreiche Methoden und Ideen und wirft dabei einen besonderen Blick auf die stärkere Verzahnung von Lehrkräften und der Bundesagentur für Arbeit.

Neben Hamburg und Niedersachsen ist das Handbuch bereits in Sachsen und Hessen erschienen. Weitere Länder folgen 2019. Für jedes teilnehmende Bundesland wird das Handbuch an die jeweiligen Bildungsstrukturen angepasst. Neben Vertreterinnen und Vertretern der Schulen und der Bundesagentur für Arbeit werden auch die jeweiligen Stakeholder mit einbezogen. Die Konzepte, die das Handbuch bündelt und weiterentwickelt, hat die sdw in ihrem Förderprogramm Studienkompass seit 2007 erfolgreich erprobt.

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Bildquelle: sdw; Foto: Christian Schneider-Bröcker