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Veränderung gestalten – ein Erfahrungsbericht aus der School of Transformation

„Die Transformationsakademie hat mich dazu inspiriert, meine Umwelt aktiver zu gestalten und zu verändern.“

„Um Veränderung zu bewirken, ist es essentiell, sich einer Gruppe mit gleichen Zielen anzuschließen. Es ist nie leicht voranzuschreiten – alleine erst recht nicht. Mit der Unterstützung Gleichgesinnter fällt es leichter durchzuhalten.“ Mit dieser Erkenntnis und einer Dosis Gemeinschaftsspirit und Motivation geht unsere Stipendiatin Paula Rosa Roth aus der ersten Transformationsakademie der School of Transformation – einem Angebot für Stipendiatinnen und Stipendiaten unseres Studienförderwerks in Kooperation mit der E.ON Stiftung.

Paula studiert Psychologie im Master an der Universität Mannheim und der Weg in die Gemeinde Nieklitz in Mecklenburg-Vorpommern war weit für sie. Doch es hat sich gelohnt, die Alltagspflichten ruhen zu lassen und in die Transformationsakademie einzutauchen – nicht zuletzt wegen der Atmosphäre des Zukunftsortes „Wir bauen Zukunft“ in Nieklitz. „Es ist definitiv ein besonderer Ort, an dem man Entschleunigung hautnah erleben und seine frei gewordenen Ressourcen zum Sinnieren und Gestalten nutzen kann.“

Paulas Highlight der fünftägigen Akademie war die Dynamik der Gruppe. Selbst nach dem offiziellen Programm war die Gemeinschaft spürbar – egal ob am Lagerfeuer, beim Sport oder bei Salsa. „Außerdem haben wir an zwei Abenden freiwillige TED-Talks mit anschließenden Fragerunden organisiert. Dadurch haben wir Einblicke in unsere jeweiligen Fachbereiche gewonnen. Es war unglaublich bereichernd und die Atmosphäre sehr wertschätzend.“

Aber auch das offizielle Programm mit seinen sehr unterschiedlichen Workshop-Einheiten – von Wanderungen bis Input – hat Paula begeistert. „Besonders das Zukunftstheater empfand ich als inspirierend. In diesem Workshop haben wir in Gruppen Ideen rund ums Thema Transformation entwickelt – originell und unkonventionell sollten sie sein und waren sie auch. Anschließend haben wir uns die Ideen gegenseitig als Theaterstück vorgeführt. Durch die humorvolle Darstellung und die zeitliche Kontrastierung in den Stücken konnten wir uns auf spielerische Art und Weise unserer Transformationsidee annähern.“

Paulas Fazit zur ersten Transformationsakademie fällt deutlich aus: „Die Akademie war ein frischer Wind für mich und eine sdw-Veranstaltung, die definitiv aus der Reihe tanzt – zwischen Zelten, Naturkosmetik und Achtsamkeits-Naturerfahrungen gab es diverse Inputs von unglaublich kompetenten und leidenschaftlichen Referentinnen und Referenten. Und das kombiniert mit dem kollegialen und weltoffenen Spirit, den ich bei allen sdw-Veranstaltungen so schätze. Im Nachhinein ist das Einzige, was ich an der Akademie auszusetzen habe, dass sie nicht noch länger war. Daher ermutige ich alle Stipendiatinnen und Stipendiaten des Studienförderwerks, in Zukunft ein Teil davon zu werden!“

Paula hat neben vielen Ideen für Transformationsprozesse auch neue Kontakte mitgenommen. Zusammen mit Johannes Zloch – ebenso ein Stipendiat und Teilnehmer der Transformationsakademie – plant sie ein Projekt zur Verbindung der Generationen. Mit ihrer Idee haben sie sich für das Aufbruchstipendium der School of Transformation beworben und die Unterstützung erhalten.

Gemeinsam wollen sie eine Plattform schaffen, auf der ältere Menschen in Interviews ihre Lebensweisheiten, Erfahrungen und Perspektiven mit jungen Menschen teilen. Die Beiträge werden filmisch dokumentiert und auf Social Media veröffentlicht. Denn Paula und Johannes ist es wichtig, mehr Sichtbarkeit für ältere Lebensrealitäten zu schaffen und jungen Menschen durch persönliche Geschichten neue Perspektiven zu eröffnen.

Als Team ergänzen sie sich perfekt: Johannes bringt unternehmerische Erfahrungen aus einer eigenen Gründung mit, während Paula durch ihr Psychologiestudium ein tiefes Verständnis für zwischenmenschliche Dynamiken einbringt. Wir wünschen Paula und Johannes gutes Gelingen und sind gespannt, wohin ihr Weg sie führen wird!


Paula beim Planspiel der School of Transformation
Foto: Kirsten Haarmann/sdw
Gruppenfoto School of Transformation
Foto: Kirsten Haarmann/sdw