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Guido Frese, 22,
Berlin

Schule kann richtig hart sein. Viel Stoff in kurzer Zeit. Große Klassen und Zoff auf dem Schulhof. Keine Ahnung, was die Zukunft bringt. Das war Guido irgendwann zu viel. Er schmeißt das Handtuch und denkt irgendwann. „Ich schaff das eh nicht“.

Der 22-Jährige wächst in Berlin-Kreuzberg auf. Seine Mutter ist immer für ihn da und arbeitet viel, um Guido auf seinem Weg zu unterstützen. Als er die Schule abbricht, bricht für sie eine Welt zusammen. Auch Guido leidet unter dem Schritt. Er verliert den Glauben an seine Fähigkeiten. Und auch die Menschen in seinem Umfeld sind unschlüssig. Was wird denn jetzt aus dem Jungen? Ohne Abschluss gibt es doch keine Zukunft für ihn, oder?

Guidos Glück: Seine – nun ehemalige – Schule arbeitet mit der Stiftung der Deutschen Wirtschaft zusammen. Ein Lehrer nimmt Kontakt zur Stiftung auf und schlägt ihn für die Teilnahme an einem Förderprojekt für Jugendliche und junge Erwachsene ohne Schulabschluss und Berufsausbildung vor. Guido nimmt die Chance wahr – und trifft bei der sdw auf Menschen, die an ihn glauben. Er lernt in Seminaren und persönlichen Gesprächen seine Stärken und Talente – wieder neu – kennen. Die Erfahrung rüttelt ihn wach. Er fängt an, Bewerbungen zu schreiben, hat Lust etwas zu leisten. Als die Zusage von Siemens kommt, ist er voller Stolz. Die Ausbildung zum Gasturbinenmechaniker schließt er erfolgreich ab und wird von der Firma übernommen. Nun kann er jeden Tag zeigen, was er kann.

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