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Guido Frese, 22, Berlin

Schule kann richtig hart sein. Viel Stoff in kurzer Zeit. Große Klassen und Zoff auf dem Schulhof. Keine Ahnung, was die Zukunft bringt. Das war Guido irgendwann zu viel. Er schmeißt das Handtuch und denkt irgendwann: "Ich schaff das eh nicht".

Der 22-Jährige wächst in Berlin-Kreuzberg auf. Seine Mutter ist immer für ihn da und arbeitet viel, um Guido auf seinem Weg zu unterstützen. Als er die Schule abbricht, bricht für sie eine Welt zusammen. Auch Guido leidet unter dem Schritt. Er verliert den Glauben an seine Fähigkeiten. Und auch die Menschen in seinem Umfeld sind unschlüssig. Was wird denn jetzt aus dem Jungen? Ohne Abschluss gibt es doch keine Zukunft für ihn, oder?

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Jana Dmitrieva, 23, Berlin

Talent bringt sie mit. Ehrgeiz auch. Und die Leidenschaft für Chemie erst recht. Man sollte meinen: Jana Dmitrieva stehen die Türen zu einem erfolgreichen Studien- und Berufsweg weit offen. Es gibt aber oftmals viele andere Dinge, die für eine Laufbahn wichtig sind. Zum Beispiel Gleichgesinnte im Umfeld, die sich wie Jana für Naturwissenschaften interessieren. Und Anregungen, um das Bestmögliche aus dem eigenen Talent zu machen. Jana hat beides mit Hilfe der Stiftung der Deutschen Wirtschaft gefunden.

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Thomas Lind, 29, Nieder-Olm

Nieder-Olm. Das ist ein kleiner, beschaulicher Ort in Rheinland-Pfalz. Und die Heimat von Thomas Lind. Hier wächst der heute 29-Jährige auf. Seine Eltern haben keinen Hochschulabschluss. Sie wollten nach der Schule direkt arbeiten und Geld verdienen. Als Thomas eines Tages verkündet, studieren und Grundschullehrer werden zu wollen, reagieren sie voller Stolz – und mit Sorge.

Wie sollen sie ihren Sohn auf seinem Bildungsweg unterstützen, wenn sie doch selbst keine Studienerfahrung besitzen? Wird er die vielen wissenschaftlichen Hausarbeiten auch ohne sie schaffen? Kann er seinen Traum Wirklichkeit werden lassen?

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Klara Franzki, 24, Frankfurt am Main

Auch wenn sie noch jung ist: Mittlerweile ist es schon eine lange Geschichte, die Klara Franzki mit der sdw verbindet. Das erste Kapitel beginnt damit, dass ihre Schwester Anna – noch zu Schulzeiten – einen Flyer mit Informationen über den Studienkompass mit nach Hause bringt. Beide beschließen, sich zu bewerben. Mit Erfolg. Dieses Programm der Stiftung der Deutschen Wirtschaft bietet eine wertvolle Berufs- und Studienorientierung für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht studiert haben.

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Amel Bajsini, 23, Stuttgart

Noch ist das Ziel nicht erreicht. Aber ein langer und außerordentlich erfolgreicher Weg liegt schon hinter Amel Bajsini. Als Sechsjähriger kam er aus dem ehemaligen Jugoslawien mit seinen Eltern nach Baden-Württemberg. Damals konnte er kein Wort Deutsch sprechen. Heute steht er kurz davor, an der Universität Stuttgart seinen Bachelor-Abschluss zu feiern, ein Master-Studium aufzunehmen und als Ingenieur in die berufliche Zukunft zu starten. Wie kam es zu dieser – leider noch viel zu seltenen – Bilderbuchentwicklung?

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Anna Weigel, 32, Gießen

Es ist wie eine wunderbare Kettenreaktion im Bildungswesen: Ein guter Lehrer kann den Lebensweg von unzähligen Schülerinnen und Schülern positiv beeinflussen. Und aus einigen dieser Kinder werden dann später auch wieder Pädagogen, die ihrerseits Wissen gekonnt weitergeben. An dieser Stelle wird noch einmal deutlich, wie wichtig gut ausgebildete Lehrkräfte für unsere Gesellschaft sind. Anna Weigel setzt sich genau dafür ein. Nach ihrem Lehramtsstudium in Gießen hat sich die heute 32-Jährige entschieden, sich mit den Erfolgsfaktoren für den Schulunterricht auseinanderzusetzen. Drei Jahre lang wurde Anna Weigel als Promotionsstipendiatin im Studienkolleg von der sdw unterstützt.

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Jan-Michael Veith, 26, Karlsruhe

Der Autobau ist in Deutschland ein Wirtschaftszweig mit langer Tradition und großer Bedeutung. Fast 800.000 Menschen arbeiten aktuell direkt in den Unternehmen der Branche. Viele, viele weitere sind beispielsweise bei Zulieferern beschäftigt. Mitentscheidend für die Leistungskraft der einheimischen Automobilindustrie – und vieler weiterer Gewerbezweige – waren und sind gut ausgebildete und erfindungsreiche Ingenieure. Es sind junge Menschen wie Jan-Michael Veith, mit denen Ideen, Jobs und Wachstum entstehen können.

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Claudia Schluckebier, 31, Hamburg

Unternehmensgründungen sorgen für ökonomische Dynamik sowie attraktive neue Dienstleistungen und Produkte. Außerdem schaffen sie Arbeitsplätze. Wer – wie die Stiftung der Deutschen Wirtschaft – Gründerinnen und Gründer unterstützt, der stärkt das Land. Und hochmotivierte Menschen mit einer Vision. Menschen wie Claudia Schluckebier.

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Tobias Maltenberger, 23, zurzeit USA

Er erhielt die Traumnote 1,0 - und das in einem MINT-Fach. Tobias Maltenberger (23), aufgewachsen in einem Elternhaus ohne akademische Erfahrungen, war 2016 bester Bachelorabsolvent am renommierten Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Dort studierte der ehemalige Stipendiat des Studienförderwerks IT Systems Engineering. Damit gehört er zu Deutschlands bestem Nachwuchs im IT-Bereich.

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