Über 330 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Förderung begrüßt

Nach der digitalen Aufnahme ins Studienförderwerk Klaus Murmann im Herbst 2025 folgen mit dem Jahresbeginn die Feierlichkeiten. Den Auftakt machte Berlin – bei der Veranstaltung kamen 120 Studierende zusammen. Im Februar folgt eine zweite Veranstaltung in Stuttgart.

Bei der Aufnahmefeier in der Hauptstadt ließen es sich unsere stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Christina Ramb, und unsere Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Alexandra Gerstner, nicht nehmen, die Studierenden persönlich zu begrüßen und mit ihnen in den Austausch zu gehen.

Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Christina Ramb überreicht Urkunde an Stipendiat
Foto: Amin Akhtar/sdw
sdw-Musiknetzwerk spielt Musik
Foto: Amin Akhtar/sdw
Neuaufgenommene Stipendiatinnen und Stipendiaten freuen sich
Foto: Amin Akhtar/sdw

Neben der feierlichen Zeremonie und einem Workshop zu Privilegien und Verantwortung stellte sich auch das Netzwerk vor: Von der Arbeit in den Regionalgruppen über das Engagement im Stipendiatischen Rat bis zu den Angeboten des sdw Alumni e. V. wurden viele Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich die Neuaufgenommenen in das Stipendium einbringen können.

Im Studienförderwerk fördern wir leistungsstarke, engagierte Studierende unabhängig von Studienfach und Hochschulart. Die aktuelle Bewerbungsphase läuft noch bis zum 3. März 2026 (13:00 Uhr): Weitere Informationen

Neuaufgenommene Stipendiatinnen stoßen an
Foto: Amin Akhtar/sdw
Neuaufgenommene Stipendiatinnen networken
Foto: Amin Akhtar/sdw
Geschäftsführerin Dr. Alexandra Gerstner überreicht Urkunde an Stipendiatin
Foto: Amin Akhtar/sdw

Kick-off-Workshops in Dresden, Stuttgart und Frankfurt bilden den Auftakt.

Mit dem Start der fünften Staffel der Entrepreneurship Talent Academy (ETA) in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung startet eine neue Förderrunde für gründungsinteressierte Jugendliche. 75 Schülerinnen und Schüler aus den Standortregionen Sachsen, Stuttgart und Rhein-Main nehmen seit Januar am sechsmonatigen Programm teil und erhalten in Kick-off-Workshops erste Impulse für unternehmerisches Denken und Handeln.

Schülerinnen und Schüler mit der Innovationsmethode Moonshot
Foto: Daniel Bauer/sdw
Drei Schülerinnen am Laptop
Foto: Daniel Bauer/sdw

Drei Tage Start-up-Spirit

Während der dreitägigen Kick-off-Workshops tauchen die neuen Teilnehmenden intensiv in die Welt der Start-ups ein. Mithilfe innovativer Methoden wie „Moonshot“ sowie abwechslungsreicher Team-Challenges entwickeln sie erste eigene Gründungsideen. Ein besonderer Mehrwert liegt im persönlichen Austausch mit erfahrenen Gründerinnen und Gründern sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, die ihre Erfahrungen teilen, Fragen beantworten und die Jugendlichen ermutigen, ihre Ideen weiterzudenken und umzusetzen. Mit dabei waren u. a.:

  • Leif Brändle, Akademischer Rat am Fachgebiet Unternehmensgründungen und Unternehmertum, Universität Hohenheim
  • Nicola Bürck, Co-Founder Eve, Junior Program Manager NXTGN
  • Sarah Herrmann, Gründerin verschiedener Projekte
  • Tillmann Lang, YEEP-Stipendiat, CEO tflit, (Co-)Founder Kulti-App, BruxiSense & Plant Growth Optimiser

Sechs Monate Raum für Entwicklung

In den kommenden sechs Monaten haben die ETA-Teilnehmenden die Möglichkeit, neue Talente zu entdecken und bestehende Fähigkeiten gezielt auszubauen. Durch vielfältige Workshops, kreatives „Out-of-the-box“-Denken und die Begleitung durch professionelle Trainerinnen und Trainer finden sie heraus, ob eine Unternehmensgründung ein attraktiver Weg für ihre berufliche Zukunft ist. Die Entrepreneurship Talent Academy unterstützt sie dabei, Orientierung im Bereich Unternehmensgründung und Entrepreneurship zu gewinnen.

Seit 2023 haben bereits 375 Jugendliche die ETA erfolgreich durchlaufen. 2026 wird Heilbronn als neuer Standort hinzukommen. Zudem ist die ETA Mitglied im Initiativkreis Gründung in school des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).

Die Entrepreneurship Talent Academy ist ein Spin-off des Förderprogramms Studienkompass der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und ihrer Partner. 

Gruppenfoto der Stuttgarter Teilnehmenden unserer Entrepreneurship Talent Academy
Foto: Daniel Bauer/sdw

Studium? Ausbildung? Oder beides? Wusstest du, was du nach dem Abitur machen wolltest? Der Studienkompass unterstützt Schülerinnen und Schüler bei ihrer Studien- und Berufswahl.

Die Teilnehmenden werden drei Jahre begleitet – von der Schule bis ins Studium oder in die Ausbildung. Während dieser Zeit gewinnen die Jugendlichen Orientierung, Sicherheit und Mut für ihren nächsten Schritt. Ob Selbstreflexion, Studienwahl, Ausbildungs- oder Zukunftsplanung – die Workshops greifen Themen auf, die wirklich relevant sind. Digitale Bildung, MINT, kulturelle Bildung und Entrepreneurship ergänzen das Programm und eröffnen neue Blickwinkel. Der Studienkompass fördert Kreativität, Eigeninitiative und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.

Schülerinnen und Schüler können sich für den Studienkompass bewerben, wenn sie 2028 ihr (Fach-)Abitur machen und ihre Eltern nicht studiert oder keinen Studienabschluss in Deutschland erworben haben.

Eine Bewerbung ist bis zum 19. April 2026 an folgenden Standorten möglich: Augsburg, Berlin, Dresden, Duisburg/ Düsseldorf, Frankfurt am Main, Friesland und Wilhelmshaven, Hamburg, Heilbronn, Kiel, Oberbergischer Kreis, Paderborn, Rostock, Ruhrgebiet und Stuttgart.

Informieren und weitersagen: www.studienkompass.de/bewerbung

Zudem bieten wir zwei Online-Infotermine an: am 24. Februar und 16. April 2026 – jeweils von 19:00 bis 19:45 Uhr. Mehr Informationen

Eine Studienkompass-Teilnehmerin gestaltet ein Plakat.
Foto: Michael Steinert/sdw

Dr. Sven Murmann folgt als Vorstandsvorsitzender auf Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger, der den Vorsitz des Kuratoriums übernimmt.

Zum Jahreswechsel hat die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) ihre Gremien neu aufgestellt und mit einer zeitgemäßen Struktur ihre Effizienz und Zielgerichtetheit als Bildungsakteurin weiter gestärkt. Neuer Vorstandsvorsitzender der Stiftung ist Dr. Sven Murmann. Dr. Rainer Dulger wechselt vom Vorstandsvorsitz an die Spitze des Kuratoriums.

Dr. Sven Murmann ist bereits seit dem Jahr 2010 Mitglied des Vorstands. Der Hamburger Verleger und Geschäftsführende Gesellschafter der Murmann Publishers GmbH führt den Einsatz für engagierte und talentierte Jugendliche in zweiter Generation fort. Auf Initiative seines Vaters, des damaligen Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Prof. Dr. Klaus Murmann, wurde die sdw 1994 gegründet.

Der Vorstand wird ergänzt durch zwei stellvertretende Vorsitzende: Oliver Barta, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg sowie von Unternehmer Baden-Württemberg hat diese Position bereits seit 2023 inne. Christina Ramb, Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), ist seit 2020 Mitglied des Vorstands und übernimmt jetzt den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden. Als geschäftsführende Vorstände komplettieren Dr. Alexandra Gerstner, Vorsitzende der Geschäftsführung der sdw gGmbH, sowie Lars Krösche, Kaufmännischer Geschäftsführer der sdw gGmbH, den Vorstand.

Arbeitgeberpräsident Dr. Rainer Dulger wechselt an die Spitze des Kuratoriums und unterstreicht damit die weiterhin enge Verbundenheit der Stiftung mit den Arbeitgeberverbänden. In den letzten beiden Jahren hat er die gemeinsamen Aktivitäten von Stiftung und Verbänden ausgebaut, die Neustrukturierung der sdw mit vorangetrieben und ist als Kuratoriumsvorsitzender nun für die Aufsicht der Holding zuständig. „Nur mit gut ausgebildetem Nachwuchs können wir den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands zukünftig sichern. Als Arbeitgeberverbände arbeiten wir mit der sdw seit über 30 Jahren in diesem Bereich eng zusammen. Ich freue mich, diese Zusammenarbeit auch zukünftig als Kuratoriumsvorsitzender aktiv mitzugestalten“, so Dr. Rainer Dulger anlässlich der Gremienveränderungen.

Die erfolgreiche Arbeit der sdw als Gemeinschaftsinitiative fortzuführen und für die Zukunft aufzustellen, ist auch für Dr. Sven Murmann ein zentrales Anliegen als neuer Vorstandsvorsitzender: „Mehr denn je brauchen Wirtschaft und Gesellschaft junge Menschen, die Verantwortung übernehmen und die Zukunft aktiv gestalten. Mit unseren Angeboten unterstützen wir genau diese Talente dabei, ihren Weg zu gehen. Die Förderung strategisch weiterzuentwickeln und zukunftsfähig auszugestalten, ist eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre. Als Vorstandsvorsitzender möchte ich die vielen Kräfte in der sdw bündeln und unsere Vorstellungen eines wertorientierten und innovativen Unternehmertums weitertragen.“

Über die Mitglieder des Vorstands der sdw

Dr. Sven Murmann, geboren 1967, ist Verleger und Geschäftsführender Gesellschafter der Murmann Publishers GmbH. Er studierte Philosophie, Politische Wissenschaften und Psychologie in München, Cambridge (USA) und Zürich. Es folgten die Promotion im Fachgebiet Politische Philosophie, Forschungs- und Lehrtätigkeiten sowie die mehrjährige Geschäftsführung des Familienunternehmens Sauer Holding GmbH bis zur Gründung des Murmann Verlags 2004.

Oliver Barta, geboren 1967, ist seit 2023 Hauptgeschäftsführer des Verbands der Metall- und Elektroindustrie Baden-Württemberg (Südwestmetall) sowie von Unternehmer Baden-Württemberg (UBW). Der studierte Jurist war zuvor in mehreren Anwaltskanzleien und in der Industrie, u. a. bei der Mannesmann Rexroth AG und der Bosch Thermotechnik GmbH tätig. Seit 2023 ist er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der sdw.

Christina Ramb, geboren 1973, ist Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Nach dem Jurastudium folgten Stationen im Bundestag, im Berliner Abgeordnetenhaus, bei der BDA und im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, bevor sie 2020 wieder zur BDA zurückkehrte. Seitdem ist sie auch Mitglied des sdw-Vorstandes und jetzt stellvertretende Vorstandsvorsitzende der sdw.

Über die Mitglieder des Kuratoriums der sdw

Dr. Rainer Dulger, geboren 1964, ist geschäftsführender Gesellschafter der ProMinent GmbH in Heidelberg und seit 2020 Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Er studierte Maschinenbau in Kaiserslautern und wurde anschließend zum Dr.-Ing. promoviert. 2023 übernahm er den Vorstandsvorsitz der sdw und wechselt jetzt als Vorsitzender in das Kuratorium.

Weitere Mitglieder des Kuratoriums sind Dr. Ulrike Murmann, Dr. Heiner Feldhaus, Frauke Plaß, Bertram Brossardt, Dr. Barbara Gerckens und Johannes Pöttering.

Drei Fragen an Dr. Sven Murmann

Zu seinem Amtsantritt haben wir Sven Murmann drei Fragen zu seinem Engagement und den Zukunftsplänen für die sdw gestellt:

Sie haben die Gründung der sdw von Anfang an begleitet. Was hat Sie angetrieben, Ihr Engagement noch weiter auszubauen?

Die Bedeutung individueller Talentförderung habe ich als Alumnus eines anderen deutschen Begabtenförderwerks selbst erfahren dürfen. Durch die Begegnungen im Rahmen meiner Förderzeit habe ich erlebt, welche immense Bedeutung ein Stipendium in Verbindung mit der ideellen Förderung für Bildungsbiographien haben kann. Und gelungene Bildungsbiographien sind Grundlage für gelingende und erfolgreiche Berufsbiographien. Die sdw engagiert sich in diesem Feld seit nunmehr drei Jahrzehnten vorbildlich und überaus wirkungsvoll. Mit meinem Engagement möchte ich gerade in diesen Zeiten, in denen wir in Wirtschaft und Gesellschaft vor großen Herausforderungen stehen, durch das Fördern junger talentierter Menschen meinen Beitrag leisten. 

Deutschland und Europa stehen aktuell vor einer Vielzahl an Herausforderungen. Wie können Stiftungen wie die sdw dazu beitragen, die Zukunft zu gestalten?

Stiftungen können Anstifter und Impulsgeber für zukunftsfähige gesellschaftliche Transformationen sein. Gerade im Bildungsbereich können Stiftungen meines Erachtens diese Aufgabe besonders wirksam wahrnehmen, wenn wir in Netzwerken und Partnerschaften denken. Neben den privaten und gemeinnützigen Partnern, den Unternehmen und Förderstiftungen spielen in unserem Fall der Bund und die Länder eine ganz besonders wichtige Rolle. Als etablierte Gemeinschaftsinitiative der deutschen Wirtschaft ist die sdw prädestiniert dazu, ihre Programme und Projekte transferfähig anzulegen, umso einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Bildungsqualität zu leisten. Auch das gelingt uns aber nur, wenn wir mit anderen privaten Initiativen sowie mit den staatlichen Bildungsinstitutionen kooperieren. 

Wie sehen Ihre Ziele als Vorstandsvorsitzender aus? Welche Schwerpunkte möchten Sie setzen?

Den Kurs meiner Vorgänger möchte ich fortsetzen: Wir stiften Chancen mit besonderem Fokus auf Bildungsübergänge. Wir realisieren unsere Ziele durch Programme und Projekte für heranwachsende Talente in Schule und Hochschule. Als Stiftung der Deutschen Wirtschaft legen wir dabei besonderen Wert auf unternehmerisches Denken und Handeln sowie ein damit verbundenes gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein. 

Porträt-Foto von Sven Murmann
Dr. Sven Murmann, Foto: Michel Kreuz
Porträt-Foto von Oliver Barta
Oliver Barta, Foto: Südwestmetall
Porträt-Foto von Christina Ramb
Christina Ramb, Foto: BDA / Laurence Chaperon

1,5 Millionen Seitenaufrufe!

Apps für Schülerinnen und Schüler stark nachgefragt

Mit zwei Apps unterstützt die sdw Schülerinnen und Schüler dabei, die eigene Zukunft zu planen und sich mit wenigen Klicks über Ausbildung, Studium und die Arbeitswelt der Zukunft zu informieren. Die Apps sind im Studienkompass und im Programm Zeig, was du kannst! entstanden und sind über die Geförderten hinaus für alle Interessierten offen und kostenlos. Wie groß die Nachfrage nach den bereitgestellten Informationen ist, zeigen die Nutzungszahlen. Mit rund 15.000 Downloads der Apps und mehr als 1.5 Millionen Seitenaufrufe erfreuen sich die Angebote sehr großer Beliebtheit.

Die Studienkompass-App richtet sich vor allem an Abiturientinnen und Abiturienten. Neben Informationen zu den Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten sind weitere Highlights u. a. ein Bereich rund um das Thema Gründen, Kompetenztrainings zu Selbstwert, Entscheidungsfindung und Stressbewältigung oder Podcasts und Erfahrungsberichte, die authentische Einblicke geben und Mut machen. Unter „Werte & Demokratie“ finden sich darüber hinaus verständliche Beiträge, die junge Menschen in ihrem gesellschaftlichen Engagement stärken.

Das App-Angebot von Zeig, was du kannst! dreht sich vor allem um das Thema Ausbildung. Neben umfangreichen Infos – auch zu Bewerbungen und Praktika – gibt es Lifehacks für Schule und Alltag und zur Motivation sowie Selbstlern-Module zur Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung.

Beide Apps eignen sich auch für Eltern und Lehrkräfte, die Jugendliche auf ihrem Weg begleiten möchten.

Mehr zu den Apps und Downloadmöglichkeiten:

Studienkompass

Zeig, was du kannst!

Studieren mit Stipendium

Das Studienförderwerk Klaus Murmann öffnet sein Bewerbungsportal

Nutze deine Chance und bewirb dich bis zum 3. März 2026 (13:00 Uhr) für ein Stipendium im Studienförderwerk Klaus Murmann. Neben der finanziellen Unterstützung eröffnet das Stipendium neue Möglichkeiten, Wissen und Fähigkeiten über das Studienfach hinaus auszubauen und Teil eines großen Netzwerkes aus Geförderten, Alumni, Ehrenamtlichen und Partnern zu werden. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm bietet Schwerpunkte wie Gründung und Unternehmertum, Nachhaltigkeit und Transformation, Bildung und Wirtschaftsjournalismus.

Gefördert werden leistungsstarke, engagierte Studierende unabhängig von Studienfach und Hochschulart. Wir unterstützen sie dabei, sich zu wertorientierten und unternehmerisch denkenden Führungskräften in Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung zu entwickeln.

Für Fragen zur Bewerbung und Förderung gibt es kostenlose Online-Infotermine am 20. Januar und 19. Februar 2026 jeweils um 18:00 Uhr – einfach einloggen und losfragen!

Zwei Stipendiatinnen und zwei Stipendiaten unterhalten sich auf der Straße in Berlin.
Foto: Amin Akhtar/sdw

Ein intensives Workshop-Wochenende für die Ehrenamtlichen des Studienkompass

Der diesjährige Mentoring-Workshop brachte 80 der 150 engagierten Mentorinnen und Mentoren des Studienkompassin Berlin zusammen. Unter dem Motto Mentoring mit Herz und Haltung – Jugendliche stärken, Perspektiven öffnen“ bot der Workshop Raum für Vernetzung, fachliche Vertiefungen und persönliche Begegnungen. Denn eine gute Haltung lernt und baut man im Miteinander aus. In der Praxis bedeutet das: „Ich bin da, ich nehme mein Gegenüber ernst, ich höre zu, ohne sofort zu bewerten oder zu wissen, was ‚richtig‘ ist.“

Der Workshop-Auftakt am Freitagabend im Festsaal der Berliner Stadtmission bot Raum für Wiedersehen, Kennenlernen und Austausch. Beim Abendessen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm teilten Ehrenamtliche ihre persönlichen Geschichten aus dem Mentoring – eindrucksvolle Beispiele dafür, wie Vertrauen und Begleitung Wirkung entfalten. Die Fotoecke sorgte nicht nur für den besonderen Spaß, sondern auch für handfeste Erinnerungsstücke.

Am Samstag folgten Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Studienkompass-Programms sowie die Gelegenheit, Fragen direkt mit dem Team zu klären. Anschließend wählten die Mentorinnen und Mentoren aus verschiedenen Themenforen aus: Aktives Zuhören, diversitätssensible Beziehungsarbeit, Studien- und Berufsorientierung oder Motivation und Bindung im Mentoring.

In den Barcamps am Nachmittag setzten die Ehrenamtliche hingegen ihre eigenen Schwerpunkte. Diskutiert wurden unter anderem Motivation der Teilnehmenden, Community Building, Forcierung von Glücksfaktoren, Organisation im Mentoring-Team sowie der Umgang im Mentoring mit der möglichen Wiedereinführung der Wehrpflicht. In den Barcamps kamen die Generations- und Migrationsvielfalt der Mentorinnen und Mentoren zum Tragen. Sie konnten ihre Erfahrungen austauschen, voneinander lernen und miteinander Lösungen erarbeiten. 

Am Sonntag fanden für angemeldete Mentorinnen und Mentoren zwei Weiterbildungen zu diskriminierungskritischer Beziehungsarbeit sowie Ängsten und Depression bei Kindern und Jugendlichen statt.

Das Workshop-Wochenende zeigte erneut, wie wichtig engagierte Mentorinnen und Mentoren für eine starke Zivilgesellschaft sind. Beim Studienkompass tragen sie dazu bei, Chancengerechtigkeit zu fördern, demokratische Werte zu stärken und jungen Menschen Orientierung zu geben. Als Bildungsprogramm legt der Studienkompass Wert darauf, Wissen und Erfahrungen kontinuierlich weiterzugeben – nicht nur bei den eigenen Ehrenamtlichen, sondern der Studienkompass setzt ebenso auf Wissenstransfer bei Fachveranstaltungen im bildungspolitischen Netzwerk. Auch hier spielen die Mentorinnen und Mentoren eine zentrale Rolle wie zum Beispiel bei der Fishbowl-Diskussion „Mut entfalten – wie Mentor/innen den Zusammenhalt stärken“ auf dem Deutschen Stiftungstag 2025.

Wir bedanken uns für die starke Unterstützung unserer Ehrenamtlichen!

Zwei Teilnehmerinnen und eine Kollegin lächeln in die Kamera.
Foto: sdw
Teilnehmende sitzen im Stuhlkreis und eine Teilnehmerin steht in der Mitte.
Foto: sdw
Zwei Teilnehmende unterhalten sich
Foto: sdw

Miteinander MINT entdecken

Fünfzig Geförderte starten mit Lehramt Mintoring bei der ersten Akademie in ihre MINT-Zukunft

Die Akademie des Schülerstipendiums Lehramt Mintoring brachte die Teilnehmenden mit einer gemeinsamen Vision zusammen: die Zukunft des MINT-Unterrichts aktiv mitzugestalten. In Tübingen setzten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten ein ganzes Wochenende lang mit Fragen rund um Studium, Unterricht und persönliche Berufswege auseinander. Die Neugier für MINT und das Lehramtsstudium war dabei jederzeit spürbar.

Begleitet von einem engagierten Trainerteam sowie ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren erhielten die Schülerinnen und Schüler unmittelbare Einblicke in den Studienalltag, berufliche Perspektiven und pädagogische Grundlagen. In Workshops, Austauschformaten und praktischen Übungen entstanden erste Unterrichtsideen und persönliche Zukunftspläne.

Besonders prägend war die Atmosphäre des Miteinanders: Die Akademie bildete eine Gemeinschaft, die stärkt, inspiriert und neue Wege eröffnet. Sie zeigt, wie junge Menschen motiviert und gut vorbereitet in ein Lehramtsstudium starten können – und wie wichtig Plattformen für Orientierung, Austausch und Ermutigung sind.

Lehramt Mintoring in Baden-Württemberg führen wir in Kooperation mit der Vector Stiftung und der Dieter Schwarz Stiftung durch.

Gruppen-Bild mit Teilnehmenden
Foto: sdw
Warm-up mit lachenden Jugendlichen
Foto: sdw
Jugendliche sitzen an einem Tisch und gestalten Plakate
Foto: sdw

Gemeinsam stark in die Zukunft

Über 270 Schülerinnen und Schüler starten an 13 Standorten in den Studienkompass.

Von der Küste Frieslands bis nach Stuttgart, von Dresden bis ins Ruhrgebiet: An 13 Standorten haben in diesem Jahr erneut die Auftaktveranstaltungen des Studienkompass stattgefunden. Insgesamt wurden über 270 Jugendliche aus nichtakademischen Familien in die Förderung aufgenommen. Die Feiern bildeten den offiziellen Auftakt für die dreijährige Begleitung, mit der die Teilnehmenden Studienfächer und Ausbildungswege erkunden und ihre Potenziale entdecken.

Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stand neben den Geförderten und ihren Familien das breite Bündnis an Partnern aus Stiftungen und Bildungsträgern. Deren Vertreterinnen und Vertreter begrüßten die Jugendlichen persönlich im Programm. Initiativpartner des Studienkompass sind die Deutsche Bank Stiftung, die Akademie für Innovative Bildung und Management (aim) und die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw). Hauptförderer sind die Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung, die Heinz Nixdorf Stiftung und die Joachim Herz Stiftung. Zusammen mit zahlreichen regionalen Partnern bilden sie ein starkes Netzwerk und setzen sich für Chancengerechtigkeit in der Bildung ein.

Unmittelbar nach den Aufnahmefeiern starteten in allen Regionen der erste Workshop. In diesem reflektierten die Jugendlichen ihre Wünsche, Vorstellungen und Talente, glichen sie mit ihren Möglichkeiten ab und überlegten sich erste Schritte für ihren Zukunftsplan. Erfahrene Trainerinnen und Trainer sowie ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren begleiten sie auf dieser Reise. Ziel ist eine fundierte, informierte Entscheidung über Ausbildung oder Studium zu treffen und zukunftsrelevante Kompetenzen zu erlernen.

EIne Studienkompass-Teilnehmerin bekommt eine Urkunde und eine Blume überreicht.
Foto: aim
Dr. Sven Murmann übergibt eine Urkunde an eine Studienkompass-Teilnehmerin
Foto: sdw
Heike Humpf von der RAG-Stiftung begrüßt die neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Studienkompass
Foto: Juliane_Herrmann/sdw

futureCon 2025 – Wo Ideen wachsen

Am letzten Septemberwochenende kamen in Stuttgart 75 Geförderte der Entrepreneurship Talent Academy (ETA) sowie 45 motivierte Teilnehmende des Studienkompass zur futureCon 2025 zusammen. Drei Tage lang stand die Konferenz ganz im Zeichen von Unternehmertum, Kreativität und gemeinsamer Zukunftsgestaltung, bei der die jungen Talente gemeinsam lernten, experimentierten und einander inspirierten.

In abwechslungsreichen Workshops, Impulsen und Teamarbeiten entwickelten die Jugendlichen innovative Ansätze, erprobten Methoden aus der Praxis und erhielten wertvolle Unterstützung von erfahrenen Gründerinnen und Gründern, unter denen sich auch einige Alumni und Alumnae der ETA befanden. Neben Wissen und Werkzeugen war es vor allem die motivierte Energie von Zusammenarbeit, Austausch und Inspiration, die die futureCon erneut prägte.

Das Highlight war der Abschluss-Pitch: In packenden Präsentationen stellten die Teams ihre Projekte vor und machten deutlich, wie viel in kurzer Zeit entstehen kann, wenn Ideen, Mut und Zusammenarbeit aufeinandertreffen.

Mit der futureCon endet die 4. ETA-Staffel – und beginnt eine neue: Vom 29. September bis 7. Dezember 2025 können sich Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe aus den Regionen Sachsen, Stuttgart und dem Raum Frankfurt a. M. wieder kostenlos für die Förderung bewerben.

Alle Infos zur Bewerbung

Die Entrepreneurship Talent Academy ist ein Spin-off unseres Schülerprogramms Studienkompass und wird in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung durchgeführt.

Teilnehmende und GF tauschen sich aus.
Foto: Daniel Bauer/sdw
Teilnehmende hält eine Rede.
Foto: Daniel Bauer/sdw
Eine Gruppe jubelt für ein Gruppenfoto.
Foto: Daniel Bauer/sdw
Teilnehmer stellt eine Frage oder hält eine Rede.
Foto: Daniel Bauer/sdw
Zwei junge Frauen unterhalten sich.
Foto: Daniel Bauer/sdw
Drei junge Frauen unterhalten sich.
Foto: Daniel Bauer/sdw