Abschlussfeier des Studienförderwerks Klaus Murmann
Rund 110 Stipendiatinnen und Stipendiaten kamen in Berlin zur diesjährigen Abschlussfeier des Studienförderwerks Klaus Murmann zusammen. Vom Sektempfang bis zum Abendessen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheiten für persönliche Gespräche und zum Netzwerken. Glückwünsche zum Abschluss des Stipendiums und zum Start in einen neuen Lebensabschnitt erhielten die Absolventinnen und Absolventen von Dr. Sven Murmann, Vorstandsvorsitzender der sdw, und Dr. Alexandra Gerstner, Vorsitzende der Geschäftsführung. Durch die Feier wurde klar, dass das Stipendium zwar formal endet, die Verbindung zur sdw und zu den Menschen im Netzwerk jedoch bestehen bleibt.



Rückblick und Aufbruch
Ein Höhepunkt des Abends war das Podium „Retro der Förderzeit“. Absolventinnen und Absolventen blickten mit Dr. Nicole Saverschek, Leitung Studienförderwerk Klaus Murmann, auf prägende Momente zurück und teilten persönliche Erfahrungen. Das Podium machte deutlich: Das Stipendium bedeutet mehr als finanzielle Unterstützung, es schafft Raum für persönliche Entwicklung und die Entstehung und Umsetzung von Ideen – vom ehrenamtlichen Projekt bis hin zur Gründung eines Start-ups.






Das sdw-Netzwerk aktiv mitgestalten
Diese lebendige Rückschau wurde mit dem Blick nach vorn verbunden. Carolin Büchting, Vorstandsmitglied des sdw Alumni e. V., zeigte Möglichkeiten auf, wie sich die frischgebackenen Alumnae und Alumni künftig engagieren und aktiv ins Netzwerk einbringen können. Denn lebenslanges Lernen, Erfahrungsaustausch und Engagement enden nicht mit der Förderung.
Mit der Abschlussfeier wurde sichtbar, was in der Förderzeit entstanden ist: Aus ambitionierten Studierenden sind unternehmerisch denkende Alumni in einem starken Netzwerk und mit Ideen sowie Tatendrang geworden, die künftig Wirtschaft und Gesellschaft prägen werden.

Bei der gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Kuratorium der sdw am 4. September 2026 wurde Dr. Carsten Rahlfs als neues Mitglied im Kuratorium begrüßt. Im Juni wurde er zum neuen Vorstandsvorsitzenden des sdw Alumni e. V. gewählt. Satzungsgemäß ist er damit auch Mitglied im Kuratorium der sdw. Er folgt auf Dr. Heiner Feldhaus, der das Vorstandsamt zuvor viele Jahre innehatte.
Dr. Carsten Rahlfs kennt die Stiftung seit ihrer Anfangszeit. Als Stipendiat des dritten Jahrgangs des Studienförderwerks Klaus Murmann profitierte er sowohl von der Studien- als auch von der Promotionsförderung. Später arbeitete er viele Jahre im Bereich Private Equity und gründete vor zwei Jahren ein eigenes Family Office. Der sdw und dem Alumniverein war er all die Jahre weiterhin verbunden, u. a. als Mitglied der Auswahlkommission des Studienförderwerks.

Mit zwei Aufnahmefeiern an einem Tag in Frankfurt und Friesland/Wilhelmshaven läutet der Studienkompass seine bundesweite Veranstaltungsreihe ein und begrüßt die ersten Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 2026 im Förderprogramm
Auftakt an zwei Standorten gleichzeitig
Frankfurt und Friesland/Wilhelmshaven – zwei Regionen, ein Signal: Der Studienkompass hat seine Aufnahmefeiern für den Jahrgang 2026 gestartet. Mit insgesamt 40 neu aufgenommenen Stipendiatinnen und Stipendiaten feiert das Programm den Startschuss für die gezielte und individuelle Berufs- und Studienorientierung der Jugendlichen.
In Frankfurt begrüßte Christof von Dryander, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bank Stiftung, 20 Schülerinnen und Schüler offiziell in der Förderung. Zur gleichen Zeit öffnete in Varel die „Börse der Ideen“ ihre Türen: Till Krägeloh, Geschäftsführer der Gertrud und Hellmut Barthel Stiftung, und Lars Krösche, kaufmännischer Geschäftsführer der sdw, hießen 20 junge Talente aus der Region herzlich willkommen.

Deutschlandweit 14 Aufnahmefeiern
Der Doppelauftakt markiert den Beginn einer umfangreichen Veranstaltungsreihe: Insgesamt 14 Aufnahmefeiern finden in den nächsten Wochen an Standorten in ganz Deutschland statt – von Kiel bis Augsburg, von Berlin bis Düsseldorf/Duisburg. Damit unterstreicht der Studienkompass sein Ziel für mehr Chancengerechtigkeit.
Die Aufnahmefeiern sind der Beginn einer mehrjährigen Förderung. Im Kreis von Eltern, Lehrkräften und regionalen Partnern des Studienkompass wurden die Jugendlichen feierlich aufgenommen. Gleichzeitig fand das erste Regionaltreffen mit ihren ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren statt.

Drei Jahre Förderung – ein lebenslanges Netzwerk
Der Studienkompass begleitet die Jugendlichen über drei entscheidende Jahre: die letzten beiden Schuljahre vor dem Abitur sowie das erste Jahr im Studium oder in der Ausbildung. Ziel ist es, den Übergang in den nächsten Lebensabschnitt mit Klarheit, Motivation und Sicherheit zu gestalten.
Die Schülerstipendien Lehramt Mintoring und Zukunft Lehramt verabschieden ihre Geförderten ins Studium
„Sicherheit in der Studienwahl.“ – so lautete eine der Antworten, die Geförderte bei der Absolvierendenfeier als Feedback zu ihrer Stipendienzeit auf Papierfliegern in die Runde schickten. Eine schlichte Aussage – und doch einer der schönsten Belege dafür, was Förderung über das Fachliche hinaus bewirken kann.
Neue Freundschaften, mehr Gelassenheit und der Mut, Unsicherheiten anzunehmen, wurden ebenso als Feedback auf die Papierflieger geschrieben, als 68 Geförderte und 13 ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren letzten Freitag zur Absolvierendenfeier von Lehramt Mintoring und Zukunft Lehramt in Mannheim zusammenkamen. Das Besondere an diesem Abend: Zum ersten Mal wurden auch Stipendiatinnen und Stipendiaten des Programms Zukunft Lehramt feierlich verabschiedet.



Rückblick auf Jahre des Wachstums
Beide Schülerstipendienprogramme begleiten Jugendliche auf ihrem Weg ins Lehramt. Sie ermöglichen frühe Einblicke ins Studium sowie in den Lehrberuf und fördern Kompetenzen – bei Lehramt Mintoring insbesondere im MINT-Bereich. Außerdem vernetzen sie junge Menschen mit Mentorinnen und Mentoren, die selbst im Lehramtsstudium stecken. Was dabei entsteht, ist mehr als Orientierung, es ist ein lebendiges Netzwerk aus Gleichgesinnten.
Das zeigt sich auch, wenn man sich die Bilanz der ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren ansieht:
„Am schönsten fand ich an meinem Ehrenamt den Kontakt zu motivierten Gleichgesinnten.“
„Ich nehme mit, dass es sich immer lohnt, sich Zeit zu nehmen, auch wenn es erst nicht so scheint.“
Von Geförderten ins Mentoring-Team
Besonders bewegend: Einige der Absolvierenden sowohl von Lehramt Mintoring als auch von Zukunft Lehramt haben entschieden, den Programmen als Mentorinnen und Mentoren erhalten zu bleiben. Sie tragen ihre Erfahrungen, die sie selbst durch die Förderung gemacht haben, weiter und stärken damit das sdw-Netzwerk.
Kompetenzworkshop als krönender Abschluss
Am Wochenende folgte für 17 Absolvierende der Kompetenzworkshop „Souverän im Klassenzimmer“. Im Mittelpunkt standen der Umgang mit Herausforderungen im Klassenzimmer, die Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz sowie neue Perspektiven auf Rolle und Haltung als Lehrkraft – praxisnah, reflektiert und zukunftsorientiert.
Ein Wochenende, das zeigte: Was hier wächst, wirkt weit über die Förderzeit hinaus.
Lehramt Mintoring setzen wir gemeinsam mit der Vector Stiftung und der Dieter Schwarz Stiftung um, Zukunft Lehramt gemeinsam mit der Dieter Schwarz Stiftung.



Bei der Abschlussveranstaltung der Entrepreneurship Talent Academy (ETA) haben junge Talente innovative Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen entwickelt und ihr unternehmerisches Denken unter Beweis gestellt.
Über 100 engagierte Jugendliche nahmen an der futureCon 2026 in Stuttgart teil. Die dreitägige Veranstaltung brachte die 75 Geförderten der fünften ETA-Staffel aus den Regionen Rhein-Main, Sachsen und Stuttgart sowie rund 40 Teilnehmende des Schülerförderprogramms Studienkompass mit besonderem Interesse an Entrepreneurship zusammen.
Zum Auftakt betonten die Vertreter der Stiftungen hinter der ETA, Dr. Philipp Bocks, Vorstand der Karl Schlecht Stiftung, und unser Vorstandsvorsitzender, Dr. Sven Murmann, die Bedeutung unternehmerischen Denkens, Kreativität und Selbstwirksamkeit. All das wird auch im Rahmen der ETA gestärkt: Jugendliche erhalten Orientierung für ihren Bildungs- und Berufsweg, gewinnen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und werden ermutigt, ihre Ideen aktiv weiterzuverfolgen – im Studium, in der Ausbildung, im gesellschaftlichen Engagement oder auf dem Weg zur eigenen Gründung.


Auf der futureCon entwickelten die Teilnehmenden in Design Sprint-Workshops eigene Gründungsideen weiter. Dabei entstanden kreative Lösungen für reale gesellschaftliche Herausforderungen, u. a. in den Bereichen Bildung, mentale Gesundheit, nachhaltige Städte, gesellschaftlicher Zusammenhalt und die Arbeitswelt der Zukunft. Im Pitch-Battle präsentierten sie ihre Ansätze vor dem Publikum, erhielten konstruktives Feedback und erlebten, wie aus einer ersten Idee ein überzeugendes Konzept entstehen kann.
Besonders gut kamen auch die „Ask me Anything“-Sessions an: Aktuelle und ehemalige ETA-Teilnehmende sowie Gründerinnen und Gründer teilten ihre persönlichen Erfahrungen und gaben Einblicke in unterschiedliche Bildungs-, Berufs- und Gründungswege. So entstanden inspirierende Gespräche, neue Kontakte und ein Netzwerk, das den Austausch und die gegenseitige Weiterentwicklung fördert.
Mit der futureCon 2026 endet die fünfte Staffel der Entrepreneurship Talent Academy, unserem gemeinsamen Schülerstipendium mit der Karl Schlecht Stiftung. Gleichzeitig läuft bereits die Bewerbungsphase für die nächste Staffel: Bis zum 27. September 2026 können sich Oberstufenschülerinnen und -schüler aus den Regionen Rhein-Main, Sachsen, Stuttgart und erstmals auch Heilbronn hier bewerben. Die Teilnahme ist kostenfrei. Online-Infotermine finden am 8. Juli und am 17. September 2026 jeweils um 19 Uhr statt.

Drei Jahre – viele Wege – ein gemeinsamer Aufbruch: In der Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt feierten 330 Geförderte das Ende ihrer Förderung
Drei Jahre können vieles verändern. Aus ersten Fragen zur beruflichen Zukunft wurden klare Ziele, aus Unsicherheit Haltung, aus einzelnen Begegnungen entstand ein Netzwerk, das weit über die Förderzeit hinaus trägt. Bei der Absolvierendenfeier des Studienkompass Mitte Juni wurde genau diese Entwicklung sichtbar. Unter dem Motto „Drei Jahre – viele Wege – ein gemeinsamer Aufbruch“ kamen Geförderte, Mentorinnen und Mentoren sowie Partner des Programms zusammen, um den Förderabschluss zu feiern und auf die nächsten Schritte zu blicken.
Viele der Teilnehmenden haben inzwischen erfolgreich ein Studium oder in eine Ausbildung begonnen. Während der Förderung stärkten sie ihre Kompetenzen durch persönliches Coaching, zahlreiche Workshops sowie digitale Lernangebote. Gleichzeitig knüpften sie wertvolle Kontakte, die über die Programmzeit hinaus bestehen bleiben.



Neben den Urkundenübergaben bot die Feier Raum für Begegnungen, persönliche Gespräche und Erfahrungsaustausch. Auf dem Podium gratulierten Dr. Kristina Hasenpflug, Geschäftsführerin der Deutsche Bank Stiftung, Christina Ramb, Vorständin der sdw, und Prof. Dr. Nikolaus Risch, Vorstand der Heinz Nixdorf Stiftung, den Absolvierenden. Dabei sprachen sie über Chancen, Umwege in Biografien und berufliche Orientierung. Im Publikumsdialog mit den Förderpartnern diskutierten Dr. Alexandra Gerstner, Geschäftsführerin der sdw, Till Krägeloh, Geschäftsführer der Barthel Stiftung, und Dr. Hellen Fitsch, Vorständin der Accenture-Stiftung, gemeinsam mit den Geförderten und Ehrenamtlichen über den Umgang mit Unsicherheiten, die Bedeutung von Unterstützung und den Mut , Verantwortung zu übernehmen.
Am folgenden Tag vertieften die Teilnehmenden ihre Zukunftskompetenzen in ihrem letzten Workshop „Horizonte ansteuern“. Im Fokus standen Themen wie Finanzmanagement, sicheres Auftreten sowie der konstruktive Umgang mit Stress und Veränderungen.
Die Absolventinnen und Absolventen verlassen den Studienkompass nicht nur mit wertvollen Erfahrungen und neuem Wissen, sie nehmen ein starkes Netzwerk mit und das Vertrauen, ihre berufliche und gesellschaftliche Zukunft aktiv zu gestalten.



„MINT und Entrepreneurship gehören zusammen!“
Die Botschaft von Bundesbildungsministerin Karin Prien beim heutigen 14. Nationalen MINT Gipfel in Berlin war deutlich und unterstrich das diesjährige Thema, zu dem Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutierten: „Gründergeist, Entrepreneurship und Innovationen: Wie entfesseln wir die Potenziale im MINT-Bereich?“
Das Nationale MINT Forum, zu deren Mitgliedern auch die sdw gehört, lädt in jedem Jahr zu dieser Veranstaltung ein, um aktuelle Herausforderungen und Lösungen für die Stärkung der MINT-Bildung zu diskutieren. Ziel ist es auch, dem großen Fachkräftemangel im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich entgegen zu wirken.
Mit Statements von gleich zwei Ministerien war auch die Politik prominent vertreten. Bundesbildungsministerin Karin Prien und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär stellten gemeinsam den neuen Aktionsplan MINT+ vor, der u. a. eine stärkere Vernetzung von formaler und außerschulischer Bildung sowie den Ausbau regionaler Bildungsökosysteme und Partnerschaften vorsieht.
Anlässlich des Gipfels veröffentlichte das Nationale MINT Forum auch ein Positionspapier zum Thema, das die Notwendigkeit herausstellt, Innovationspotenziale und unternehmerisches Denken in Deutschland weiter zu stärken – insbesondere in Zeiten tiefgreifender Transformationsprozesse: MINT-Bildung, Maker Education und Entrepreneurship gehören untrennbar zusammen, wenn Deutschland seine Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern will. Dazu brauchen wir auch mehr Mut. Das zu vermitteln und zu stärken beginnt schon in Schule, Ausbildung und Studium. Entrepreneurship Education sollte dabei nicht als Zusatzthema, sondern als Transformationshebel für eine zukunftsfähige MINT-Bildung verstanden werden. Ziel ist eine Generation junger Menschen, die technologische Kompetenz mit Gestaltungswillen, wirtschaftlichem Verständnis und gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.
Die sdw unterstützt diese wichtigen Forderungen und hat bereits eigene Angebote kreiert, um jungen Menschen zu begleiten. Mit der Entrepreneurship Talent Academy (ETA) ermöglichen wir Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, Einblicke in die Start-up-Welt zu erhalten, eigene Ideen zu entwickeln und Zukunftskompetenzen auszubauen. Einige Alumni der ETA haben bereits gezeigt, wie gut technische Fragestellungen und eigene Gründungen zusammenpassen. So hat beispielsweise Alumnus Anton Schoepe das Unternehmen Elbklar gegründet, das professionelle Reinigungen mit Drohnentechnologie anbietet. Am Vorabend des Gipfels wurde er dafür vom Verein „MINT Zukunft schaffen!” als neuer MINT-Botschafter ausgezeichnet.
Auch im Studienförderwerk spielen Unternehmertum und die Transformationsprozesse der Wirtschaft eine wichtige Rolle. Studierende und Promovierende erhalten u. a. in der School of Transformation nicht nur Einblicke in eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Nach wie vor ist auch die Ausbildung von Lehrkräften im MINT-Bereich eine große Herausforderung, um den Bedarf an Fachkräften decken zu können. Auch hier sieht das Positionspapier die Notwendigkeit vor, Entrepreneurship-Inhalte und digitale Kompetenzen in der Ausbildung stärker zu verankern. Mit unserem Angebot Lehramt Mintoring ermutigen wir Schülerinnen und Schüler schon vor dem Abitur, ihr MINT-Interesse auszubauen und sich mit dem Lehrberuf näher zu beschäftigen. Die Vermittlung von Zukunftskompetenzen ist auch hier zentraler Bestandteil des Programms.
Wenn aus Ideen Zukunft wird!
Bis zum 27. September 2026 können sich gründungsinteressierte Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aus Sachsen, Stuttgart, Rhein-Main und Heilbronn für die Entrepreneurship Talent Academy (ETA) der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und der Karl Schlecht Stiftung bewerben.
Die ETA lädt Jugendliche dazu ein, Unternehmertum als mögliche Zukunftsperspektive aktiv zu entdecken. In interaktiven Workshops und praxisnahen Online-Trainings tauchen die Teilnehmenden in die Start-up-Welt ein: Sie entwickeln eigene Gründungsideen, lernen unternehmerisches Denken und Handeln kennen und sprechen mit jungen Gründerinnen und Gründern über Wege, Herausforderungen und Erfolge aus der Praxis. Gleichzeitig stärkt das Programm zentrale Zukunftskompetenzen wie Kreativität, Teamfähigkeit und Verantwortungsübernahme.
Die sechsmonatige Förderung startet im November 2026 mit regionalen Kick-off-Workshops und mündet in das überregionale Abschlussevent „futureCon“ in Stuttgart.
Die Bewerbung erfolgt online über das Bewerbungsportal der sdw. Erwartet werden ein kurzes Motivationsschreiben sowie Angaben zur eigenen Person. Die Teilnahme am Programm ist kostenfrei.
Weitere Informationen zum Programm und zur Bewerbung gibt es hier.
Die Entrepreneurship Talent Academy (ETA) ist ein Spin-off des Schülerprogramms Studienkompass und wird von der Stiftung der Deutschen Wirtschaft in Kooperation mit der Karl Schlecht Stiftung durchgeführt.


Dr. Nicole Saverschek übernimmt die Leitung ab dem 1. Juni
Das Begabtenförderungswerk der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) bekommt mit Dr. Nicole Saverschek eine neue Leitung. Die promovierte Biologin war zuletzt Geschäftsführerin der TU9, der Allianz führender Technischer Universitäten in Deutschland, und zuvor Leiterin der Abteilung Strategie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Ab dem 1. Juni steht sie an der Spitze des Studienförderwerks Klaus Murmann, das als eines der 13 Begabtenförderungswerke des Bundes vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert wird. Aktuell werden hier rund 2000 leistungsstarke und engagierte Studierende und Promovierende finanziell und ideell unterstützt. Sie werden befähigt, als werteorientierte und unternehmerisch denkende Führungskräfte in Wirtschaft und Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.
„Wir freuen uns, dass wir Frau Dr. Nicole Saverschek für die Leitung unseres Studienförderwerks gewinnen konnten. Ihre langjährige Erfahrung im akademischen Bereich, ihr Verständnis für die aktuellen Herausforderungen von Innovation und Transfer sowie ihre enge Vernetzung mit Hochschulen und Unternehmen werden unsere Programme für exzellente Talente weiter stärken,“ so Dr. Alexandra Gerstner, Vorsitzende der Geschäftsführung der sdw.
„Das Studienförderwerk Klaus Murmann steht für exzellente Nachwuchsförderung – seit über 30 Jahren. Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und darauf, gemeinsam mit dem Team, den Geförderten und den vielen Alumni, Ehrenamtlichen und Partnern die erfolgreiche Arbeit weiterzuführen und eine Förderung für junge Menschen anzubieten, die sie dabei unterstützt, die Zukunft aktiv mitzugestalten“, so Dr. Nicole Saverschek zu ihrem Start bei der sdw.
Mehr Informationen über das Studienförderwerk Klaus Murmann gibt es hier.

Die Mentorinnen und Mentoren unseres Schülerstipendiums Lehramt Mintoring bestätigen Wirksamkeit
Seit 2012 begeistern wir mit Lehramt Mintoring Schülerinnen und Schüler für ein Lehramtsstudium in einem MINT-Fach (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Eine zentrale Stütze des Programms bilden die ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren. Die Lehramtsstudierenden begleiten die Teilnehmenden durch den gesamten Förderzeitraum, geben ihr Wissen weiter und sammeln selbst Praxiserfahrungen. Ihre Perspektive und ihren Kenntnisgewinn haben wir in einer anonymen Befragung ermittelt. Ihre Antworten sind ein Statement für die Wirksamkeit unseres Programms!


Im Mentoring geben die Engagierten Einblicke in ihr eigenes Lehramtsstudium, knüpfen an die Lebenswelten der Jugendlichen an und wachsen dabei selbst: pädagogisch, methodisch und digital. So bestätigen 88 % der Befragten, durch das Ehrenamt die für ihre zukünftige Lehramtstätigkeit notwendigen Kompetenzen ausgebaut zu haben.
Zu den Ergebnissen der Befragung
Auch für den neuen Jahrgang von Lehramt Mintoring suchen wir wieder engagierte Lehramtsstudierende aus Baden-Württemberg, die ab Herbst 2026 Teil unseres starken Netzwerks werden wollen. Hier geht es zur Registrierung.