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Startup im Portrait: Zizzle

Zizzle hat seinen Ursprung in China. Genauer gesagt in der Stadt Nanjing! Eine Gruppe von Sprachstudenten kam dort auf die Idee, dass ein Lernprogramm für Smartphones und Tablets das Erlernen der komplizierten und abstrakten chinesischen Schriftzeichen anhand von „Mini-Märchen“ erheblich erleichtern und greifbarer machen würde. Das Geschäftsmodell war geboren. Im Rahmen von Herausforderung Unternehmertum, der Gründerinitiative der Heinz Nixdorf Stiftung und der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), arbeitet das Startup 2015 an der Umsetzung der Businessidee.

Das Konzept ist plausibel, denn im Chinesischen müssen eine Menge dieser Zeichen erlernt werden. Für das Lesen eines Zeitungsartikels braucht man ca. 3.000 Zeichen, aber auch mit 1.000 Zeichen findet man sich im Alltag in China schon ganz gut zurecht. Das sind pro Tag drei neue Zeichen im ersten Lernjahr. Für das Team um Lukas Lohove, Alumnus des Studienförderwerks Klaus Murmann, ist die größte Herausforderung derzeit die „Usability“ des Lernprogramms: Die Methode soll so intuitiv und übersichtlich wie möglich gestaltet sein. Dazu sucht das Team derzeit noch professionelle Unterstützung bei der Programmierung des Prototyps. (Interessierte Softwareentwickler erfahren mehr unter info@zizzle-app.com).

Es gibt aber auch schon erste Erfolge zu verzeichnen: Die Internetseite ist bereits online und bietet Besuchern an, über den Newsletter jede Woche eine neue Merkgeschichte zum Erlernen des nächsten Zeichens zu erhalten. Enger Kontakt zu und Feedback von zukünftigen Nutzern ist von Anfang an wichtig bei der Produktentwicklung. Lukas Lohoves Traum ist es, dass SinoTales in fünf Jahren aus Klassenzimmern, Sprachschulen und Universitäten, also überall dort, wo Chinesisch gelehrt und gelernt wird, nicht mehr wegzudenken ist.

Weitere Informationen unter:

www.herausforderung-unternehmertum.de
www.zizzle-app.com

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