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FAQAuf dieser Seite beantworten wir die häufigsten Fragen zur Stiftung. Über die Auswahlliste können Sie zwischen Fragen zur sdw allgemein, zum Studienförderwerk Klaus Murmann, zum Studienkolleg oder zum Bereich SCHULEWIRTSCHAFT auswählen.
SCHULEWIRTSCHAFT
Wie erklärt sich der Name <i>SCHULE</i>WIRTSCHAFT?
Der Stiftungsbereich SCHULEWIRTSCHAFT ist Teil des SCHULEWIRTSCHAFT-Netzwerkes der Arbeitgeberverbände. Das Dach dieses Netzwerkes bildet die Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT (BUAG) mit ihren Landesarbeitsgemeinschaften und insgesamt 450 Arbeitskreisen.
Der Schriftzug SCHULEWIRTSCHAFT symbolisiert die direkte Verknüpfung von Schule und Wirtschaft, die wir in allen unseren Projekten anstreben. Unsere Projekte basieren auf dem Kooperationsprinzip, d. h. Schulen und Unternehmen gehen auf regionaler oder lokaler Ebene direkte Kooperationen miteinander ein. Durch diese enge Verzahnung von schulischen Unterrichtsinhalten mit der betrieblichen Praxis fördern wir authentische Einblicke für Schülerinnen und Schüler in das Arbeits- und Berufsleben.
Mit welchen Institutionen arbeitet die sdw im Bereich <i>SCHULE</i>WIRTSCHAFT zusammen?
Zu unserem Netzwerk gehören neben der Bundesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT mit ihren Landesarbeitgemeinschaften und Arbeitskreisen vor allem Unternehmen und Unternehmensverbände, Bildungswerke der Wirtschaft, Bundesministerien, Kultusministerien und deren nachgeordnete Behörden, Lehrerfortbildungsinstitute, Hochschulen und andere wissenschaftliche Einrichtungen.
Welche Anliegen verfolgt <i>SCHULE</i>WIRTSCHAFT?
Mit unseren Aktivitäten leisten wir einen Beitrag zur Qualitätsverbesserung an Schulen. Dabei geht es uns zum einem um das System "Schule" als Ganzes, das aus unserer Sicht befähigt werden muss, sich selbst kontinuierlich zu überprüfen und zeitnah auf neue gesellschaftliche Anforderungen zu reagieren. Zum anderen sind uns die Themen "Ausbildungsbefähigung" und „Berufsorientierung" sehr wichtig. In einigen Projekten befassen wir uns mit einer ausgewählten Schülerklientel, beispielsweise mit Hauptschülern, in anderen Projekten geht es um praxisnahe Berufsorientierung in bestimmten Fächern, beispielsweise in den naturwissenschaftlich-technischen.
Wodurch werden Themen und Projektansätze bestimmt?
Als wirtschaftsnahe Stiftung antworten wir mit neuen Programmen und Projekten auf gesellschaftliche Veränderungen, auf neue Anforderungen an junge Menschen im Arbeitsleben und auf Defizite, die wir im gegenwärtigen Bildungssystem ausmachen und die wir mit unseren Aktivitäten verringern oder beseitigen können. Wenn wir eine neue Projektidee entwickelt haben, suchen wir zu deren Umsetzung Förderer und Partner. Zugleich sind wir offen für Ideen, Wünsche und Anregungen, die von anderen Institutionen, beispielsweise von Verbänden, Ministerien oder Unternehmen an uns herangetragen werden.
Wie arbeitet der Bereich?
In Bereich SCHULEWIRTSCHAFT arbeiten wir aktuell fast ausschließlich in zeitlich befristeten Projekten, die von Dritten finanziert werden - beispielsweise von Ministerien, Verbänden oder Stiftungen. In unseren Händen liegt die gesamte operative Arbeit, angefangen von der Ideen- und Konzeptentwicklung, über die praktische Durchführung und Steuerung der Projekte bis hin zur abschließenden Evaluation. Wir arbeiten eng zusammen mit renommierten Einrichtungen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Ein bundesweiter Trainer- und Referentenpool ermöglicht es uns, immer aktuelle und bedarfgerechte Qualifizierungskonzepte zusammenzustellen und anzubieten.
Werden die Projekte nur in Berlin angeboten?
Unserer Arbeit ist grundsätzlich bundesweit ausgerichtet, wobei jedoch nicht jedes einzelne Projekt bundesweit durchgeführt wird. Die Regel ist, dass wir mit einem Projekt in mehreren Bundesländern präsent sind. Schon dies ermöglicht den teilnehmenden Schulen einen inspirierenden Blick über den Tellerrand und sorgt bei allen für viele neue und nachhaltige Impulse. Bei der Koordinierung unserer Projekte auf Länderebene setzen wir auf das Prinzip der Partizipation: Verantwortungsträger aus den jeweils relevanten Institutionen wie Kultusministerien, Universitäten oder wissenschaftlichen Instituten gestalten und steuern mit uns gemeinsam unsere Projekte. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass einerseits die besonderen Interessen des Bundeslandes berücksichtigt werden und andererseits alle Möglichkeiten "vor Ort" optimal genutzt werden.
Wer sind die Förderer und Auftraggeber dieser Projekte?
Förderer und Auftraggeber sind neben den Ministerien insbesondere andere Stiftungen, Unternehmensverbände, aber auch große Konzerne.
Wie viele Schulen sind an Projekten von <i>SCHULE</i>WIRTSCHAFT beteiligt?
Im Jahr 2006 sind rund 160 Schulen in vier Projekten involviert. Es handelt sich hierbei um Haupt- und Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien.
Kann sich eine Schule um die Teilnahme an einem Projekt bewerben?
Schulen, die an unserer Arbeit interessiert sind, können sich gerne an uns wenden. Ob sie als Teilnehmer in ein Projekt aufgenommen werden können, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab: zum Beispiel von der Phase, in der sich das Projekt zum Zeitpunkt der Anfrage befindet oder von Vereinbarungen, die wir bzgl. der Schulauswahl und -ansprache mit unseren Partnern in einzelnen Bundesländern getroffen haben. Häufig werden die teilnehmenden Schulen direkt von unseren Partnern vor Ort angesprochen, zum Beispiel von den Arbeitskreisen SCHULEWIRTSCHAFT oder den Kultusministerien. In die aktuell laufenden Projekte können wir leider keine weiteren Schulen mehr aufnehmen. |
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