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23.04.10

Abiturienten brauchen dringend intensivere Studienorientierung

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) haben heute die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Studierenden in Deutschland vorgestellt: Demnach wagen nur 24 von 100 Nichtakademiker-Kindern den Schritt an die Hochschule. Im Gegensatz dazu studieren von 100 Kindern aus akademischen Elternhäusern fast dreimal so viele.

"Die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung belegen klar, dass die Studien- und Berufsorientierung an unseren Schulen deutlich intensiviert werden muss, damit endlich mehr Nichtakademiker-Kinder den Weg an die Hochschule wagen", erklärt Dr. Ulrich Hinz, Leiter des Förderprogramms Studienkompass. "Gelingt uns dies nicht, werden weiterhin viele talentierte Abiturientinnen und Abiturienten ihre Potenziale nicht vollständig ausschöpfen."

Die Erfahrungen mehrjähriger praktischer Tätigkeit im Förderprogramm Studienkompass zeigen, dass Nichtakademiker-Kinder oft nicht wissen, welche Möglichkeiten und Chancen ihnen ein Studium bietet. Häufig zweifeln sie auch daran, ob sie über die finanziellen Mittel sowie über die intellektuellen Fähigkeiten verfügen, ein Studium zu bewältigen. "Eine intensive Berufs- und Studienorientierung kann solche Zweifel zerstreuen und Nichtakademiker-Kinder dazu motivieren, ein Studium aufzunehmen", betont Dr. Hinz.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

 
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